Damit unsere Schule im Quartier bleibt NEIN zur Mogelpackung «Freie Schulwahl»
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Die freie Schulwahl ist eine Mogelpackung: Sie ist...
unehrlich: Die Initiative weckt Erwartungen, die sie nicht erfüllen kann. In allen Schulen gilt der gleiche Lehrplan und die Platzzahl pro Schulhaus ist begrenzt. Eine wirkliche Wahl besteht gar nicht.
unbezahlbar: Die Initiative will, dass auch Kinder in Privatschulen durch Steuergelder finanziert werden. Das führt zu massiven Mehrausgaben, welche bei der Volksschule eingespart werden müssen. Die Schulqualität würde sinken.
undurchführbar: Die Initiative entzieht den Schulgemeinden jegliche Planungssicherheit. Kleinere Schulen in Quartieren und Dörfern müssten geschlossen werden. Die Gemeinschaft vor Ort geht verloren.
unnötig: Die Initiative verkennt die grosse Leistung, welche die Volksschule erbringt. Diese führt Kinder unterschiedlichster Herkunft zusammen, die mit- und voneinander lernen. Dieses Zusammenleben wollen wir nicht aufs Spiel setzen.
Deshalb am 17. Juni: NEIN zur Mogelpackung «Freie Schulwahl»
Jacqueline Fehr,
Nationalrätin SP ![]() |
Bei der Volksschule können die Stimmberechtigten in allen wichtigen Fragen mitentscheiden. Anders bei den Privatschulen. Diese sollen nach Meinung der Initiantinnen und Initianten zwar künftig von Steuergeldern profitieren, doch mitentscheiden könnte die Bevölkerung nicht. Das geht nicht! Die Schule muss auch künftig demokratisch kontrolliert und eine Volksschule bleiben.



