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Für Eltern
Die freie Schulwahl gefährdet die Qualität der öffentlichen Schule und gaukelt etwas vor, was es in diesem Sinne gar nicht gibt: Lesen, schreiben und rechnen müssen alle können. Eine freie Wahl in diesem Sinne gibt es gar nicht.
Für Lehrpersonen
Die freie Schulwahl entzieht der Volksschule Geld und gefährdet damit die Qualität des Unterrichts.
Für Schulbehörden
Die freie Schulwahl führt zur Abwanderung von Schulkindern und entzieht den Schulgemeinden jegliche Planungssicherheit. Kleine und ärmere Gemeinden wären besonders betroffen, sie müssten ihre Schulen schliessen.
Für Berufstätige
Die freie Schulwahl führt zu einer bildungspolitischen Insellösung für den Kanton Zürich. Der Umzug in andere Gemeinden und Kantone wird durch die entstehenden Anschlussprobleme massiv erschwert.
Für Steuerzahlende
Die freie Schulwahl führt zu mehr Bürokratie für die Kontrolle der «Freien Schulen» und lässt die Ausgaben für die Verwaltung massiv ansteigen.
Für Lehrbetriebe
Die freie Schulwahl führt zu neuen Schulabschlüssen und Abschlusszeugnissen. Dies erschwert die Vergleichbarkeit der Leistungen der Jugendlichen und behindert die Lehrstellensuche.
Für die Umwelt
Die freie Schulwahl führt zu längeren Schulwegen, den viele Kinder nicht mehr selbständig zurücklegen können. Die Folge sind ein Schultourismus und eine Mehrbelastung der Umwelt.
Für die Gesellschaft
Die freie Schulwahl führt zu einer Trennung von Kindern: Die einen besuchen die öffentliche Schule, die anderen die «Freien Schulen». Die Durchmischung und Integration als wichtiges gesellschaft- und staatspolitisches Anliegen der Volksschule wird damit aufgegeben.
Barbara Schmid-Federer,
Nationalrätin CVP ![]() |
Die freie Schulwahl entzieht der Volksschule finanzielle Mittel, die sie zur Bewältigung ihrer Aufgabe dringend braucht. Ein Qualitätsverlust wäre die Folge. Das gilt es zu verhindern.


